Tele-Medizin

In diesen Zeiten von Atemmasken und Distanzierungsgebot kommen natürlich viele Menschen auf neue Ideen und fragen sich, was sich statt im direkten Kontakt auch online machen lassen könnte.

Auch die Ärzte und wir Heilpraktiker sind angehalten, unnötige Kontakte zu vermeiden und so viel wie vertretbar und sinnvoll ist per Telefon oder anderen Distanzmedien zu machen.

Dabei zeigt sich nun, wie viel auch so möglich ist.

So können Sie auch, wenn Sie in irgend einer anderen Ecke von Deutschland oder Europa wohnen mit mir per Mail oder Telefon Kontakt aufnehmen. Wenn sich dann herausstellt, dass es ratsam wäre, eine Stuhl-, Urin- oder Speichelprobe im Labor untersuchen zu lassen, können Sie das bequem von zu Hause aus erledigen. Ich sende Ihnen per Post die nötigen Probenahmesets zu und Sie senden diese per Post ins Labor in Mainz. Auch aus dem Ausland ist das möglich. Stabilisierte Proben können durchaus 5 Tage unterwegs sein. Nur Blutproben sollten innerhalb von 48 Stunden im Labor sein. Das lässt sich meist mit einem Expressversand durch ein spezialisiertes Unternehmen realisieren. Vieles ist inzwischen auch mit Kapillarblut möglich, so dass Sie keine Blutabnahme in der Praxis brauchen, sondern das – ähnlich wie bei der Blutzuckerbestimmung – mithilfe einer Lanzette mit Stich in die Fingerbeere selbst machen können.

Schon länger habe ich Klienten, die - statt in der Nähe von Tübingen - in der Schweiz, in Hessen, bei München, in Lübeck … oder in Irland wohnen. Das ist durchaus sehr gut möglich und hilfreich. Ab und zu sieht man sich mal und vieles geht eben auch per Mail und Telefon. Es ist nicht immer nötig, dass Sie zu mir in die Praxis kommen.

Laborproben könnten Sie auch im Selbstauftrag einschicken, dies hat für Sie als Kunde allerdings zwei Nachteile. Sie müssen einerseits die Mehrwertsteuer bezahlen (von der ein Freiberufler wie ein Heilpraktiker befreit ist) und Sie bekommen andererseits vom Labor leider deutlich weniger Infos darüber, was der Messwert denn aussagt und welche Therapieoptionen sie damit haben.

Selbstverständlich ist mit dieser Möglichkeit nach wie vor reine „Ferndiagnose“ oder „Fernheilung“ (ebenso wie „Heilen im Umherfahren“) für Ärzte und Heilpraktiker nicht erlaubt. Aus Gründen der Sicherheit ist geboten, dass ich Sie zumindest anfangs mal zu Gesicht bekomme, damit ich nicht irgendetwas Wesentliches übersehen haben könnte.

Im Wesentlichen verstehen wir Heilpraktiker uns selbst aber vor allem auch als jemand, der Sie darin unterstützt, ihre Gesundheit zu bewahren und die Selbstheilungskräfte zu unterstützen.

Natura sanat. Die Natur heilt. Nicht wir.

Hierbei unterstütze ich Sie sehr gerne.

Posted by

Share: