Kosten und Zeitbedarf der Einzelbehandlungen

Meine Rechungen erstelle ich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker, GeBüH.

Einen festen Stundensatz kann ich somit nicht nennen. Er richtet sich nach Aufwand und Zeitbedarf. Die Dauer einer Sitzung mit Diagnostik und Behandlung oder einer Erstberatung und -Anamnese liegt zwischen 45 und 120 Minuten, meist bei 60-90 min.

Wenn es um die Besprechung von vorliegenden Laborergebnissen und dem Therapiefahrplan geht, brauchen wir für die erste Besprechung in der Regel 30-50 Minuten, die folgenden werden meist immer kürzer. Während einer Stoffwechsel- oder Darmsanierung bitte alle 2 Wochen Rücksprache halten. Das kann auch überwiegend telefonisch sein.

Eine Behandlung mit Colon-Hydro-Therapie dauert in der Regel 60 Minuten. Rechnen Sie aber bitte noch mindestens eine Viertelstunde jeweils vorher und nachher für eine Besprechung und einen gemütlichen Toilettengang ein.
Bitte spätestens 2 Tage vor der geplanten CHT für ein klärendes Gespräch anrufen. So muss ich zunächst klären, ob Kontraindikationen vorliegen und außerdem sollten Sie z.B. am Vortag der Behandlung bitte einen Entlastungs- oder (Suppen-) Fastentag einlegen, was wir genauer besprechen sollten.

Nach jeder Behandlung bitte möglichst noch Zeit zum Nachruhen, einen Spaziergang, Verarbeiten oder Nachspüren lassen. Zeitdruck und Weiterhetzen lässt Sie nicht den vollen Wirkungsgrad der Behandlung ausschöpfen.

Wenn Sie eine private Krankenversicherung haben, beihilfeberechtigt sind oder eine Krankenzusatz-Versicherung haben, die Heilpraktikerleistungen bezahlt, stelle ich Ihnen gerne eine detaillierte Rechnung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GeBüH) für ihre Krankenkasse aus.

Wenn Sie Selbstzahler sind (gesetzlich versichert), können Sie diese Ausgaben als “Außergewöhnliche Belastung” von der Steuer absetzen, wenn die Gesamtsumme solcher Ausgaben im Jahr den als zumutbar geltenden Prozentsatz (meist 5%) des Jahreseinkommens überschreitet.

Je nachdem, wie oft sie die Krankenkasse in Anspruch nähmen, ist das Selbstzahlen oft langfristig die preisgünstigere Lösung.