Heil- und Vitalpilze


schon seit vielen Jahrhunderten sind in Asien, v.a. Tibet und China die heilsamen und vitalitätsfördernden Wirkungen der Pilze bekannt.

Ich selbst habe meinen naturwissenschaftlichen Doktorgrad durch mehrjährige Arbeit im Mykologischen Institut erworben und bin so von der außergewöhnlichen Potenz der Pilze überzeugt. Sie erbringen Stoffwechselleistungen, die Tiere und Pflanzen nicht zu leisten vermögen insbesondere im Abbau organischer Substanzen und in der Entgiftung.

Auch in Europa wird zunehmend bekannter, was Pilze alles vermögen.

Vitalpilze gelten in unserem Land rechtlich noch als Lebensmittel. In anderen Ländern sind allerdings Pilze auch als Nahrungsergänzungsmittel oder Medizin zugelassen. Einige Pilze fallen jedenfalls unter die Dopingkontrollen, wie z.B. Cordyceps sinensis.

Inhaltsstoffe:

  • Vitalpilze enthalten zahlreiche sekundäre Stoffwechselprodukte wie Lektine, Triterpene, komplexe Polysaccharide, v.a. Beta-Glucane.
  • Diese Pilze sind reich an Aminosäuren, oft enthalten sie alle von uns Menschen benötigten essentiellen Aminosäuren.
  • Sie enthalten die Vitamine B, C, D, E und K, Niacin und Biotin sowie Mineralstoffe und Spurenelemente  wie Eisen und Zink, oft in höheren Konzentrationen als in pflanzlichen oder tierischen Lebensmitteln.
  • Sie sind enthalten wenig Natrium und Purine und sind kalorienarm.


Besonders hilfreich an den Pilzen ist ihr großer Reichtum an sekundären Stoffwechselprodukten, die bei Verzehr unseren Stoffwechsel zu regulieren vermögen. So gibt es sehr wirksame Pilze für den Zucker- und Fettstoffwechsel, das Immunsystem, für den Magen-Darmtrakt, Haut und Atemwege. Heilpilze sind in der Regel keine Akutmittel. Gerade aber bei chronischen Erkrankungen, die eine oftmals langjährige “Verstimmung” des Stoffwechsels zur Folge haben, haben sie sich oft bewährt. Diese Besc hwerden brauchen eine Behandlung, die sanft das natürliche Gleichgewicht wieder herstellt.

Anwendungsbereiche:

Insbesondere werden Vitalpilze empfohlen bei Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, zu hohem oder niedrigem Blutdruck, Metabolischem Syndrom, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Blutbildungsstörungen, Osteoporose, hormonellen und Schilddrüsen-Problemen.

Vor allem werden sie aber auch angewandt bei Problemen mit dem Immunsystem, sei es eine Schwächung mit häufigen Infektionen (ob in Atemwegen, Verdauungstrakt, Harnwegen, Haut oder Gelenken) oder eine Überregulierung im Sinne von Allergien und Unverträglichkeiten.

So werden sie oft verwendet zur Behandlung von Rheuma, Fibromyalgie, Polyarthritis, Asthma, chronische Bronchitis, Borreliose, chronischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa wie auch dem “Leaky Gut Syndrom”.

Auch dem Nervensystem kann durch ihre entgiftende und  oft regulierende Wirkungsweise oft geholfen werden, so z.B. auch bei Kopfschmerzen, Migräne, Demenz, Alzheimer, etc.
Selbst bei MS und Krebs sind erfolgreiche Behandlungen belegt.

Angewandt werden in Mitteleuropa vor allem die folgenden Vitalpilze:

  1. ABM” Agaricus blazei Murill bzw. Agaricus brasiliensis (latein), der Mandelpilz - v.a bei Infektionen
  2. Auricularia polytricha, Judasohr, Mu-Err-Pilze - v.a. blutverdünnend
  3. Champignon, Agaricus bisporus (latein) - sehr vitalstoffreicher Pilz z.B. konjugierte  Linolsäure ClA, Lektine und Polysaccharide wie z.B. Beta-Glucane
  4. Coriolus versicolor (latein), Schmetterlingstramete - v.a. unterstützend für das Abwehrsystem gegen Viren und Bakterien
  5. Coprinus comatus, der Schopftintling oder Spargelpilz - v.a. blutzuckersenkend, also bei Diabetes
  6. Cordyceps sinsnesis, der Raupenpilz - stärkt, stützt die Niere, Unterleib, Ausdauer und Willenstärke
  7. Hericium erinaceus, Igelstachelbart - v.a. für die Schleimhaut des Verdauungstraktes und damit für das Immunsystem
  8. Maitake (japanisch), Klapperschwamm, Grifola frondosa (Latein) - unterstützt v.a. Abnehmen, Senkung der Blutfettwerte
  9. Reishi (japanisch), Ling Zi (chinesisch), Glänzender Lackporling, Ganoderma lucidum (latein) “Pilz des ewigen Lebens” in China - durch hohen Anteil an Triterpenen entzündungshemmend, u.v.m.
  10. Pleurotus ostreatus, der Austernpilz - entspannt v.a. Muskeln, Sehnen und Gelenke, senkt Homocystein im Blut
  11. Polyporus umbellatus, der Eichhase - v.a. bei Wassereinlagerungen und Lymphstauungen
  12. Shiitake (japanisch), Lentinula edodes (latein) - vielseitig einsetzbar


Jeder Pilz besitzt dabei ein vielfältiges Wirkungspotential. Fast immer wirken sie ausgleichend. Gerade bei langjährigen Problemen haben sie oft endlich geholfen.

Sehr gute Speisepilze sind vor allem:

  • ABM,
  • Auricularia,
  • Champignon,
  • Coprinus,
  • Hericium,
  • Maitake,
  • Pleurotus und
  • Shiitake.


Nach meiner Auffassung ist allerdings wichtig, beim Einkauf der Pilze auf kontrollierte biologische (deutsche) Qualität zu achten, gerade weil sonst die Gefahr besteht, dass die Pilze schon Schwermetalle u.a. eingelagert haben. Mit dieser Fähigkeit aber sollen Sie ja uns helfen, deshalb ist es wichtig, möglichst unbelastete Kulturpilze zu verzehren.

Man kann Pilze frisch kaufen, getrocknet, pulverisiert, als Tabletten oder Kapseln aus Pulver oder / und Extrakten. Oftmals enthalten gerade die reifen Fruchtkörper und Sporen die medizinisch interessanten Inhaltsstoffe in Extrakten oder Pulver, die nur aus Mycel gewonnen werden können diese naturgemäß nicht so konzentriert vorkommen.


Ausgebildetete Mykotherapeuten wie ich beraten Sie gerne, welcher Pilz in welcher Form für Sie hilfreich sein könnte.

Mehr Informationen auch siehe Links unter “usw.”

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