Colon-Hydro-Therapie

Die Colon-Hydro-Therapie ist eine bewährte naturheilkundliche Methode zur Reinigung des Dickdarmes mit Hilfe einer Durchspülung mit warmem Wasser. Diese Technik ist fachgerecht angewandt schonend für die Darmflora und Schleimhaut, ungefährlich sowie in der Regel schmerzfrei und geruchlos.
Der Klient liegt bei der Behandlung entspannt in Rückenlage auf einer Liege. Dabei wird in mehrfachem Wechsel mit Hilfe eines geschlossenen hygienischen Systems Wasser in den Darm eingeleitet und wieder abfließen lassen. Während der Durchspülung können dabei sanfte Bauchmassagen durchgeführt werden, um die Mobilisierung der Schlacken zu unterstützen.

Nach der Beobachtung von erfahrenen Colon-Hydro-Therapeuten (siehe z.B. Ullrich, Die ColonHydroTherapie) ist es tatsächlich möglich, mit dieser Technik zahlreiche scheinbar aussichtslose chronische Erkrankungen erfolgreich zu behandeln oder zumindest das Befinden des Klienten nachhaltig zu bessern. Dazu zählen chronische Erkrankungen wie z.B. Candidose (Pilzerkrankungen mit Candida albicans, v.a. in Verdauungstrakt und Scheide), Heuschnupfen, Neurodermitis, Akne, Psoriasis (Schuppenflechte), Asthma, Arthrose und Arthritis, Rheuma, Allergien, Hypertonie (Bluthochdruck), Migräne usw.

Natürlich gibt es auch Kontraindikationen. So darf eine Colon-Hydro-Therapie nicht angewandt werden bei frischen Operationsnarben am Darm, bei akuten entzündlichen Prozessen und bei Gefahr von Metastasierung über den angeregten Lymphfluss.


Umfang und Ablauf der Behandlung

Bei manchen Beschwerden reichen 3-5 Sitzungen für eine deutliche Besserung. Oft ist es sinnvoll, mindestens 10-15 Sitzungen ColonHydroTherapie á 30-60min Spüldauer zu machen. Je nach Schwere und bestehender Dauer der Erkrankung können aber auch deutlich mehr Sitzungen notwendig sein.

Sie werden manchmal kurmäßig alle 2 Tage durchgeführt, z.B. während einer Fasternkur. Meist führt man sie jedoch eine Weile regelmäßig einmal die Woche durch. Auch länger Intervalle können gelegentlich sinnvoll sein.

Bei diesen Darmreinigungen wird der Darm mehrfach innerlich mit warmem Wasser körperwarmer oder wechselnder Temperatur durchspült und begleitend von außen massiert. Die Bauchmassage unterstützt dabei die Lösung der Schlacken in den Schlingen und Aussackungen, sowie die Lösung von Blockaden in der Darmmuskulatur oder dem vegetativen Nervensystem.

Ein Kollege von mir sagte ganz zu recht, dass der Unterschied in der Colon-Hydro-Behandlung vor allem in der Qualität der einfühlsamen, lösenden Massage zu finden ist. Erst dadurch wird es möglich, tiefliegende Schlacken und Blockaden körperlich, emotional und energetisch sanft zu lockern und die körperlichen und emotionalen Reste damit ausleiten zu können.

Auch seelische Themen von z.B. "zu viel geschluckt haben" oder "etwas nicht verdauen können" können so von erfahrenen Körpertherapeuten/innen hierbei traumatherapeutisch sehr gut mitbearbeitet werden.

Die gleichzeitige oder ergänzende Anwendung von Biodynamischer Massage, Meridianmassage und Akupressur sind in meiner Praxis eine besondere ganzheitlich unterstützende Kombination.

Zur ganzheitlichen Begleitung auf diesem Reinigungs- und Heilungsweg gehört auch meist die orale oder lokale Gabe von Mitteln der Naturheilkunde, wie die Anwendung von Heilpflanzen, Heilpilzen und homöopathischen Mitteln. Auch Nahrungsergänzungmittel und Mittel zum Aufbau der sogenannten Darmflora sind oft hilfreich: Probiotika und Präbiotoka (Darmbakterien und sie fördende und nährende Nahrungsmittel).

Bei Histaminintoleranz und Allergien sollte man allerdings darauf achten, den Aufbau nicht gerade mit Histaminbildnern zu beginnen. Wenn Sie hierzu genauere Informationen haben möchten, können Sie gerne einen entsprechenden Patienteninfobrief bei mir anfordern, den ich immer wieder aktualisiere.

 

Übrigens (Anmerkung der Biologin):

Treffender müsste man die Einheit unserer natürlichen Darmbesiedlung mit vielfältigen Mikroorganismen "Mikrobiom" nennen. Einige Zeitgenossen tun dies auch schon. Mit "Flora" bezeichnet man ja eigentlich die Besiedlung mit Pflanzen. Dass Bakterien und Pilze keine Pflanzen sind weiß man auch schon seit mehr als 100 Jahren.

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